Herzlich Willkommen bei dem horseWOman-Magazin

Das Veranstaltungsmagazin für Pferdeliebhaber - It's all about the horses

VIP's der Reiterszene ganz persönlich und privat


Auf dem Roten Sattel mit...

Feed

01.04.2017

Manuel Jorge de Oliveira

Er wurde im Februar 1959 im portugiesischen Azambuja auf dem großen Lusitanogestüt Ortigão Costa geboren. Er reitet seit seinem sechsten Lebensjahr. Schon früh keimt in ihm der Wunsch, Stierkampfreiter zu...   mehr


01.02.2017

Franz-Martin Stankus

Seit 10 Jahren schreibt Franz-Martin Stankus für das horseWOman Ausbildungsberichte. Diesmal sitzt er auf unserem roten Sattel und lässt uns auch den Mann hinter dem Trainer und Ausbilder sehen. Mit seiner...   mehr


01.12.2016

Hans Thorben Rüder

Auf dem Turnier Holstein International trafen wir den sympathischen Springreiter Thorben Rüder. Er stammt aus einer erfolgreichen Reiter- und Züchterfamilie auf Fehmarn. Sein Bruder Kai ist erfolgreicher...   mehr


01.10.2016

Karin Lührs

Wer kennt ihre Stimme nicht vom Trakehner Hengstmarkt, auf dem sie seit vielen Jahren die Ansagen macht? Sie ist im Vorstand des Vereins Xenophon e.V. zum Erhalt und Pflege des klassischen Reitens und sie...   mehr


01.08.2016

Richard Hinrichs

Mit 4 Jahren erlebte er das erste Mal, wie sich eine Piaffe anfühlte, als sein Vater ihn auf den familieneigenen Lippizaner setzte. Dieses weiche Schwingen ließ Richard Hinrichs sein Leben lang nicht mehr los....   mehr


01.06.2016

Peter Kreinberg

Seit über 35 Jahren bildet er Pferde aus. Peter Kreinberg ist ein Anhänger der traditionellen kalifornischen Vaquero-Reitweise. Mit seiner „Gentle Touch-Methode“ hat er daraus abgeleitet eine überaus...   mehr


01.04.2016

Paul Schockemöhle

Seit Jahrzehnten ist er: Der Reitsportmacher! Paul Schockemöhle ritt als einer der Besten, züchtet als einer der Erfolgreichsten, organisiert die schön-sten Turniere und sein Ideenreichtum kennt keine Grenzen....   mehr


01.02.2016

Ludger Beerbaum

Er ist einer der erfolgreichsten internationalen Springreiter. Viele Einzel- und Mannschaftserfolge, unter anderem bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften zieren seine reiterliche Laufbahn. Im...   mehr


01.12.2015

Nisse Lüneburg

Der zweifache Sieger des Deutschen Springderbys in Hamburg (2012 und 2014) reitet für den Stall Magdalenenhof in Wedel. Der 27-Jährige ist Berufsreiter kommt aus einer Holsteiner Züchterfamilie und brennt für...   mehr


01.10.2015

Breido Graf zu Rantzau

Breido Graf zu Rantzau ist seit 2005 der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e. V., der FN (Fédération Équestre Nationale). Er war 21 Jahre der Vorstandsvorsitzende des Holsteiner Verbandes,...   mehr


01.08.2015

Volker Laves

Volker Laves ist der Allrounder aus dem Westernsport. Als Turnierreiter hat er mehrfach Europa- und Deutsche Meisterschaften gewonnen, aus seiner Zucht sind viele European-Champions, Futurity-Champions und...   mehr


01.06.15

Den Brüsewitzbrüdern

Jung, dynamisch, erfolgreich, sympathisch, gutaussehend und charmant. Das sind die drei „Brüsewitz Brüder“ Thommy und Viktor Brüsewitz und Jannik Heiland. Sie dominierten den Herren-Juniorenbereich im...   mehr





Zurück zur Übersicht

01.04.2015

Peter Thomsen

Zweifaches olympisches Mannschafts-Gold, Bronze bei den Weltmeisterschaften und Silber bei den Europameisterschaften im Einzel sind nur ein kleiner Teil seiner Erfolge in der Vielseitigkeit. Der 54 jährige ist nicht nur weltweit aktiv, er setzt sich ebenso für sein Bundesland Schleswig-Holstein ein, in dem er die Schirmherrschaft für die Nordpferd übernahm oder für seinen heimischen Reitverein Großenwiehe Geländesprünge baut. Der gelernte Dipl. Verwaltungswirt lebt mit seiner Frau Kirsten und den zwei Kindern in Lindewitt bei Flensburg.

horseWOman: Was war Ihr wichtigstes Turnier?
Peter Thomsen: Die wichtigsten Turniere sind für mich immer die Olympischen Spiele. Das ist das sportliche Lebensziel, daran teilzunehmen und am liebsten auch eine Medaille zu gewinnen ist einfach das Größte. Insofern waren es drei Turniere. Atlanta 1996, wo ich eine schwere Niederlage einstecken musste, da mein Pferd aufgrund einer Verletzung nicht im Gelände starten konnte. Dann 12 Jahre später konnte ich in Hongkong die Goldmedaille als ältester deutscher Sportler gewinnen. Und das 2012 klappte erneut als ältester deutscher Sportler wieder Gold zu holen. Das war Satisfaction!
horseWOman: Erinnern Sie sich an Ihr erstes Pferd?
Peter Thomsen: Das erste Pony hieß Susi. Sie war ein Pony, das jedes Kind vor 45-50 Jahren hatte. Sie war ein Bauernpony, relativ wenig ausgebildet, Tag und Nacht draussen.Wir hatten viel Spaß, es war eher Cowboyreiten und wir haben herum gespielt. Das hatte noch nichts mit dem klassischen Reiten zu tun. Die ersten Erfolge hatte ich mit meiner polnischen Stute Tessa. Sie war nur 154 cm groß und damals sehr günstig zu erstehen. Meine Eltern kamen aus einfachen landwirtschaftlichen Verhältnissen, so dass unsere Pferde wenig Ausbildungskomfort hatten. Es wurde ein Pferd gekauft, damit die Kinder reiten konnten. Mit ihr hatte es sich ein bisschen in Richtung Springen entwickelt.
horseWOman: Was war der bleibenste Eindruck in Ihrer reiterlichen Karriere?
Peter Thomsen: Es sind so viele Eindrücke, so viele Momente. Das kann ich nicht an einem Eindruck festmachen. Das Thema Olympische Spiele ist natürlich mein Highlight gewesen, vielleicht wird es das ja auch noch einmal. (Aber, ich will auch nicht habgierig sein.) Es war einfach etwas Besonderes im olympischen Dorf zu wohnen, die Sekunde des Sieges erleben zu dürfen. Und dann waren es eine Milliarde anderer Momente in der Pferde-Partnerschaft und im Training. Im Moment ist es so, dass die Kinder reiten, es macht mir riesig Spaß sie zu begleiten.
horseWOman: Was ist Ihnen das Wichtigste bei einem Pferd, worauf legen Sie am meisten Wert?
Peter Thomsen: Das Pferd muss Spaß haben an dem was es tut. Das heißt, ein Vielseitigkeitspferd muss Spaß haben im Gelände zu galoppieren, über Geländehindernisse zu springen. Es gibt Pferde die machen das ungern, die versuche ich dann im Dressur- oder Spring-sport unterzubringen. Den Spaß erkenne ich daran, dass die Pferde die Hindernisse gerne nehmen und im Parcour versuchen, keine Fehler zu machen. Man kann das nicht erzwingen. Die Pferde müssen Freude daran haben, um so einfacher kann man in der Partnerschaft mit dem Pferd erfolgreich sein.
horseWOman: Wer war Ihr Vorbild?
Peter Thomsen: Ich hatte mehrere Vorbilder. Ich mach‘ das ja schon seit Jahrzehnten. Früher war es Herbert Blöcker, bei ihm habe ich auch gearbeitet. Chris Bartle unser Bundestrainer ist für mich der beste Trainer der Welt. Er hat soviel horsemanship. Er findet immer wieder neue Wege das Ziel in der Partnerschaft mit dem Pferd zu erreichen. Michael Jung, er ist zwar zwanzig Jahre jünger als ich und wir sind zusammen in der Mannschaft, aber er ist sportlich einfach ein genialer Reiter. Ja, er ist schon ein reiterliches Vorbild. Mark Todd aus Neuseeland hat 20-30 Jahre unseren Sport dominiert, das sind für mich alles Vorbilder.
horseWOman: Was fasziniert Sie am meisten bei der Reiterei?
Peter Thomsen: Die Partnerschaft mit dem Pferd ist eine Herausforderung die endlos ist. Partnerschaft bedeutet auch hier wieder, das Pferd muss es gerne machen. Es gibt sicherlich immer etwas, das ein Pferd nicht gerne macht. Wir können uns leider mit ihnen nicht darüber unterhalten, wie mit Menschen, deshalb ist es so wichtig es dem Pferd erklären zu können, was man gerade von ihm möchte. Das ist immer wieder die Herausforderung. Am Ende wird es uns ja von ihm im sportlichen Erfolg zurückgegeben. Z. B. in der Dressur sagt der Richter das Pferd ist geschmeidig, ansehnlich, locker und wir bekommen eine gute Note. Dadurch weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Bei einer schlechtern Note kann ich an den Verbesserungen arbeiten. Das ist für mich endlos und zeitlos. Der Barny ist jetzt 13 Jahre alt und ich habe ihn mit 5 bekommen. Er hat Gold gewonnen und trotzdem kann ich im Training immer noch etwas verbessern. Das ist für mich die Herausforderung, ein 5-jähiges Pferd das erste Mal ins Wasser gehen zu lassen, ohne das es ein Kampf ist. Oder Verbesserungen beim Olympiasieger, der vielleicht Doppelolympiasieger werden kann.
horseWOman: Gibt es für Sie Alternativen zum Pferd?
Peter Thomsen: Es gibt viele Alternativen.
An erster Stelle steht meine Familie. Es gibt Familienmitglieder, die dem Reitsport positiv gegenüberstehen und dann gibt es auch Familienmitglieder, die sich mehr pferdefreie Freizeit mit mir wünschen, trotzdem aber die Reiterei absolut tolerieren. Sportlich versuche ich mich durch laufen und schwimmen fit zu halten.
horseWOman: Können Sie sich vorstellen was aus Ihnen ohne die Pferde geworden wäre?
Peter Thomsen: Ohne die Pferde hätte ich ein ganz anderes Leben geführt. Das kann man aber im Nachhinein schwer prognostizieren. Der Reitsport und die Pferde haben mein Leben, die Reisen zu 80 % beeinflusst. Der Beruf ist mir auch wichtig, aber am roten Faden durchs Leben haben mich die Pferde geführt.
horseWOman: Jetzt wird es ganz privat...
horseWOman: Wie fahren Sie am liebsten in den Urlaub?
Peter Thomsen: Mit der Familie in die Sonne, wenn es bei uns dunkel und kalt ist.
horseWOman: Ihr Lieblingsessen?
Peter Thomsen: Steak
horseWOman: Ihr Lieblingslokal?
Peter Thomsen: Wir haben kein Lieblingslokal, weil wir die Abwechslung mögen.
horseWOman: Ihre Lieblingsveranstaltung?
Peter Thomsen: Das CHIO Aachen.
län



Zurück zur Übersicht


01.02.15

Janne Friederike Meyer

Die Mannschaftsweltmeisterin von 2010 schickte auf dem Hamburger Derby 2014 ihren geliebten „Mops“, Cellagon Lambrasco, in den Ruhestand. Seither ist sie auf ihren Pferden Grace, Charlotta, Goja, Baton Rouge,...   mehr




 

Feed

01.12.2014

Erin Characklis

Die gebürtige Amerikanerin aus Bozeman, Montana, lebt seit 1993 in Deutschland und bildet Jungpferde für den ganz großen Sport aus. Die Stute Bella Donna wurde von Erin ausgebildet und an ihre Freundin...   mehr




01.10.14

Falk Rosenbauer

Als Kind flitzte er mit den Ponys durch den Wald, seine erste L-Dressur ritt er mit sechzehn, das Goldene Reitabzeichen bekam er schon mit 25 Jahren verliehen. Nach seiner Ausbildung zum Pferdewirt bei...   mehr




 

01.08.14

Harm Sievers

Er ist ein Mann der Tat. Harm Sievers aus Tasdorf reitet seit seiner Kindheit, ist aktiver Springreiter, erfolgreicher Pferdezüchter und Turniermanager. Der bodenständige und sehr sympatische Pferdemann, weiß...   mehr