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01.06.15

Den Brüsewitzbrüdern

Jung, dynamisch, erfolgreich, sympathisch, gutaussehend und charmant. Das sind die drei „Brüsewitz Brüder“ Thommy und Viktor Brüsewitz und Jannik Heiland. Sie dominierten den Herren-Juniorenbereich im Voltigiersport von Anfang an. Vize-Weltmeister, Bronzemedaillen-Gewinner bei der Europameisterschaft, Junioren-Europameister und Vize-Junioren-Europameister, mehrfache Deutsche Meister und Vize-Meister im Senioren- und Juniorenbereich, sowie Norddeutsche Meister. Jetzt warten die Jungs darauf, dass Voltigieren als olympische Disziplin zugelassen wird, damit sie auch hier Gold nach Hause holen.

horseWOman: Was war euer wichtigstes Turnier?
Viktor Brüsewitz: Ich glaube, da kann ich für uns alle sprechen. Es war 2009 die Europameisterschaft in Malmö, Schweden. Das ganze Jahr hat es in sich gehabt. Auf der EM wurde unser sehr guter Freund Torben Hoppe erster. Thommy wurde zweiter und Jannik vierter. Ich startete das erste Mal bei den Senioren und machte den 5. Platz, womit ich super zufrieden war. Für Thommy und Jannik war es die erste Europameisterschaft. Wir vier bewohnten ein gemeinsames Zimmer. Es war das Jahr, das uns zusammengebracht hat und wir zu den „Brüsewitz Brüdern“ wurden. Die EM war der Höhepunkt der Saison. Leider hat Torben mittlerweile ganz mit dem Sport aufgehört.
horseWOman: Erinnert ihr euch an euer erstes Pferd?
Viktor Brüsewitz: Das war Bobby. Er war großrahmig, hatte eine unglaublich ruhige und gleichmäßige Galoppade und war sehr nervenstark. Auf ihm haben wir viel gelernt.
horseWOman: Was war der bleibendste Eindruck in eurer Voltgier-Karriere?
Viktor Brüsewitz: Für mich 2010 die WM in Kentucky. Im Team bei der Kür war ich mitverantwortlich für einen groben Fehler, deshalb reichte es nur zum 2. Platz. Aber, als sich der ganze Trubel gelegt hatte, nach den Pressekonferenzen usw. sagte unser Trainer Alexander Hartel zu mir: „Du warst als Joker dabei. Aber, auch wenn es diesen Fehler gab, der uns den 1. Platz gekostet hat, würde ich es wieder so machen!“
Jannik Heiland: Es gibt viele bleibende Eindrücke. Ganz besonders war für mich 2011 das CHIO in Aachen. Es war mein 1. Jahr als Senior und ich habe eines der bedeutendsten Turniere neben dem Championat gewonnen. Und dann habe ich auch noch den Nationenpreis gewonnen. Es war für mich so überrraschend dort zu gewinnen.
Was für eine Stimmung im Publikum! War echt cool da einzulaufen.
horseWOman: Was ist euch das Wichtigste bei einem Pferd, worauf legt ihr am meisten Wert?
Viktor Brüsewitz: Wie bei Bobby, das Pferd muss einen gleichmässigen Galopp haben, damit wir unsere Kür voltigieren können. Und es muss lang genug sein, damit es uns drei auch tragen kann.
Thommy Brüsewitz: Ich finde den Charakter sehr wichtig. Die Vertrauensbasis zwischen Pferd und Mensch muss stimmen. Er ist ein Freund für uns.
Jannik Heiland: Die Frisur. :-)
horseWOman: Wer war euer Vorbild?
Viktor Brüsewitz: Sebastian Schweinsteiger. Er ist der stille Captain der Mannschaft, er hält alles zusammen und zieht die Fäden im Hintergrund. Das imponiert mir sehr.
Thommy Brüsewitz: Mary McCormick. Sie ist die beste amerikanische Voltigiererin.
Jannik Heiland: Gero Meyer. Er ist Europameister, Deutscher Meister sowie mehrfacher Vizeweltmeister im Herren-Einzel.
horseWOman: Was fasziniert euch am meisten beim Voltigieren?
alle: Es ist die Vielseitigkeit, die der Sport mit sich bringt. Man muss gelenkig, stark und beweglich sein. Man muss ein sehr gutes Gleichgewichtsgefühl haben. Es ist ein tolles Gefühl, die Kraft der Galoppade für seine Übung nutzen zu können. Dazu gehört noch tänzerisches Talent und auch schauspielererisch werden wir gefördert. Es wird auf den Kaderlehrgängen immer mehr Ausdrucksschulung gemacht. Es ist ein spezieller Schlag Mensch, die den Sport ausüben. Wir können überall, in alle Himmelsrichtungen zerstreut, bei Voltigierfreunden anklopfen und finden immer ein Plätzchen, sogar in den USA bei Mary McCormick.
horseWOman: Gibt es für euch Alternativen zum Pferd?
Jannik Heiland: Wintersport
alle: Zocken ... (alle drei schmunzeln, weil ich nicht wusste was gemeint war)... Fußball.
horseWOman: Könnt ihr euch vorstellen was aus euch ohne die Pferde geworden wäre?
Thommy Brüsewitz: Ich hätte kein Abitur!
Viktor Brüsewitz: Ich würde auf jeden Fall Sport machen. Irgendeinen anderen.
Jannik Heiland: Fußball!
horseWOman: Gerade den Voltigiersport kann man nicht ohne Unterstützung betreiben. Wer ist für euch wichtig?
Viktor Brüsewitz: Eine der wichtigsten Personen in unserem Sport ist Silke Gedien. Sie ist unsere Physiotherapeutin. Ihr verdanken wir unsere körperliche Fitness. Sie begleitet uns schon seit Jahren, auch als Trainerin und Longenführerin. Ihr haben wir sehr viel zu verdanken. Ausserdem danken wir der Itzehoer Versicherung. Wir sind stolz, dass sie uns so intensiv unterstützen. Das ist wirklich selten im Voltigiersport, einen so engagierten Sponsor zu haben. Und, hast Du unseren Voltigiergurt gesehen? Er ist rot. Erwin Schütte hat ihn als Sonderanfertigung nur für uns hergestellt!
horseWOman: Jetzt wird es ganz privat...
horseWOman: Wie fahrt ihr am liebsten in den Urlaub?
Viktor Brüsewitz: Hauptsache es ist Sommer. Sonne!
Jannik Heiland: Egal - überall.
Thommy Brüsewitz: Hauptsache unterwegs sein. Das gefällt mir ja auch so an unserem Sport.
horseWOman: Euer Lieblingsessen?
alle: Mamas Burger!
horseWOman: Euer Lieblingslokal?
alle: Henrys!
horseWOman: Eure Lieblingsveranstaltung?
alle: Wenn Voltigieren endlich olympisch werden würde. Das hätte was. l

Wer mehr über die Brüsewitz Brüder erfahren möchte findet sie im Internet unter: www.bruesewitzbrueder.de noch aktueller auf Facebook: Brüsewitzbrüder.
Herzlichen Dank sagt die horseWOman Redaktion dem Fotografen des Titelbildes der April/Mai Ausgabe: Daniel Kaiser. Er hielt den unglaublichen Moment fest, als Viktor Brüsewitz über dem Pferd "Adlon“schwebte. län



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