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Das Veranstaltungsmagazin für Pferdeliebhaber - It's all about the horses

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Auf dem Roten Sattel mit...


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01.04.2017

Manuel Jorge de Oliveira

Er wurde im Februar 1959 im portugiesischen Azambuja auf dem großen Lusitanogestüt Ortigão Costa geboren. Er reitet seit seinem sechsten Lebensjahr. Schon früh keimt in ihm der Wunsch, Stierkampfreiter zu werden. Trotzdem beendet er die Schule mit dem Abitur. Er wird zum berühmtesten und erfolgreichsten Stierkampfreiter seiner Zeit, gefeiert in Portugal, Spanien und Frankreich. Doch Ruhm und Erfolg erfüllen ihn nicht - im Gegenteil, er fühlt sich bald leer und ausgelaugt. Durch vier Jahre des intensiven Austausches mit Nuno Oliveira, von 1985 bis zu dessen Tod 1989, beginnt er innerlich zu wachsen und zu gedeihen. Er entdeckt die Menschlichkeit in sich. Die Reiterei beginnt sich zu entwickeln - sein Verhältnis zu den Pferden verändert sich.
Zu seinem außergewöhnlichen Talent für die Reitkunst kommt sein großes Wissen über das Wesen der Pferde. Von seinem Vater hat Manuel Jorge den Sinn für die Pferdegenealogie geerbt, was seit 1981 seiner Lusitano-Zucht mit Stuten und Hengsten aus der Veiga- und der Andrade-Blutlinie zugutekommt. In den Adern seiner Pferde fließt das Blut so hoch angesehener Pferde wie Novilheiro.
Manuel Jorge beendet seine Stierkampfkarriere am 21. Juni 2013 in Cartaxo, Portugal vor mehreren tausend Menschen. In 44 aktiven Jahren in der Arena mit unzähligen Unfällen und ebenso unzähligen gewaltigen Momenten war vor allem eines entscheidend: Die intensive Verbindung zum Pferd.

Was war Ihr wichtigstes Turnier?

Ich war 17 Jahre alt und ritt eine große Vielseitigkeitsprüfung in Portugal mit. Es war beeindruckend, aber für mich geht es beim Reiten nicht um das Messen mit anderen – deshalb habe ich mich für die Kunst entschieden.

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Pferd?

Ja natürlich – ich war 6 Jahre alt und hatte eine Araberstute mit Namen Malhinha.

Was ist Ihnen das Wichtigste bei einem Pferd?

Es sind die Augen - in ihnen steht das ganze Leben des Pferdes und alles was ich als Reiter wissen muss.

Worauf legen Sie am meisten Wert?

Auf den Charakter, der sich mir über die Augen offenbart.

Was war das eindruckvollste Erlebnis in Ihrer Reiterei?

Für mich ist jeder Tag beeindruckend, den ich mit Pferden verbringe – denn jeden Tag verneige ich mich vor der Hingabe der Pferde an ihre Reiter.

Was fasziniert Sie am meisten bei der Reiterei?

Dass ich in einen tiefen Frieden geführt werde, wenn ich mit meinem Pferd in Balance bin.

Hatten Sie reiterliche Vorbilder?

Ja, Nuno Oliveira und Oskar Maria Stensbeck: Die Mischung aus beiden ergäbe den perfekten Reiter.

Gibt es für Sie Alternativen zum Pferd, z. B. ein Hobby?

Nein… mein Leben ist Reiten.

Können Sie sich vorstellen, was aus Ihnen ohne die Pferde geworden wäre?

Ich wäre Sänger bzw. Musiker geworden.

Wie machen Sie am liebsten Urlaub?

Ich weiß wirklich nicht wovon ich mich erholen sollte – das Wort Urlaub ist für mich ein Fremdwort, und ich habe nie in meinem Leben Urlaub gemacht.

Ihr Lieblingsessen?

Cozido à portuguesa – ein Eintopf auf portugiesische Art.

Ihr Lieblingslokal?

Restaurant GAMBRINUS in Lissabon.

Ihre Lieblingsveranstaltung?

Die Soiree Classique pure, die wir zur Eröffnung der Oliveira Stables veranstaltet haben.



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