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 Das Veranstaltungsmagazin für Pferdeliebhaber

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01.02.2016

Ludger Beerbaum

Er ist einer der erfolgreichsten internationalen Springreiter. Viele Einzel- und Mannschaftserfolge, unter anderem bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften zieren seine reiterliche Laufbahn. Im Juni 2015 bestritt Ludger Beerbaum beim CSIO in St. Gallen seinen 125. Nationenpreis für Deutschland. Mit der Pferdefutterserie Ludgers P, Qualität füttern - aus Überzeugung, hat er einen neuen Meilenstein in seiner Karriere gelegt.

horseWOman: Was war Ihr wichtigstes Turnier?
Ludger Beerbaum: Es gab zahlreiche Turniere, aber in Barcelona, die Einzelgoldmedaille, das war für mich von größter Bedeutung.

horseWOman: Erinnern Sie sich an Ihr erstes Pferd?
Ludger Beerbaum: Ja, auf alle Fälle erinnere ich mich. Es war ein Norweger und hieß Granni. Mit neun Jahren habe ich mit ihm die ersten Cavallettis gesprungen und an Reiterspielen teilgenommen.

horseWOman: Was war der bleibendste Eindruck in Ihrer Reiterkarriere?
Ludger Beerbaum: Das war der Zeitpunkt als Jugendlicher, als ich für mich feststellte, dass ich das ganz gut mache. Ich war mir selber gegenüber immer misstrauisch und dachte „Ach, Du machst das eh nicht gut genug“. Ich hatte als Kind ungeheuren Respekt vor den Pferden. Im Reitunterricht habe ich dann gemerkt, dass klappt ja gar nicht so schlecht. Das war eines der schönsten Erlebnisse.

horseWOman: Was ist Ihnen das Wichtigste bei einem Pferd, worauf legen Sie am meisten Wert?
Ludger Beerbaum: Es ist die Bereitschaft des Pferdes mitzumachen, also mitzuarbeiten. Das Interieur, will das Pferd oder will es nicht. Das ist die Grundvoraussetzung für den Sport.

horseWOman: Was fasziniert Sie am meisten bei der Reiterei?
Ludger Beerbaum: Die Symbiose zwischen dem Lebewesen Pferd und Mensch. Die Verständigung zwischen uns beiden, dem Pferd und mir immer wieder herzustellen und die nonverbale Kommunikation zu verbessern. Das ist ein ständiger Prozess. Jeden Tag, jede Woche, jedes Mal hat man das Gefühl die Kommunikation klappt besser, dadurch wird das Pferd durchlässiger, das immer wieder zu hinterfragen: Wie gut ist unsere Beziehung?

horseWOman: Gibt es für Sie Alternativen zum Pferd?
Ludger Beerbaum: Durch den Sport ist bei mir ja das Hobby zum Beruf geworden. Das ganze Thema Pferd, die Haltung, die Ausbildung und der Handel nehmen viel Zeit in Anspruch. Neben dem ist mir meine Familie das Wichtigste, da kann ich auch mal abschalten. Sonst mache ich aktiv keine anderen Sportarten. Ich schaue gern Fußball.

horseWOman: Können Sie sich vorstellen, was aus Ihnen ohne die Pferde geworden wäre?
Ludger Beerbaum: Ich bin in der Landwirtschaft aufgewachsen. Wahrscheinlich hätte ich irgendetwas mit Tieren gemacht. Halt etwas in der Natur. Vielleicht wäre ich Tierarzt oder Landwirt geworden. Ich hatte immer den Plan etwas mit den Pferden zu machen.Gleich nach dem Abitur sollte ich natürlich studieren und etwas „Richtiges“ machen, aber es hat ja auch so geklappt.

horseWOman: Jetzt wird es ganz privat...
Wie machen Sie am liebsten Urlaub?
Ludger Beerbaum: Zuhause auf dem Sofa.

horseWOman: Ihr Lieblingsessen?
Ludger Beerbaum: Italienisch.

horseWOman: Ihr Lieblingslokal?
Ludger Beerbaum: Hab ich gar nicht.

horseWOman: Ihre Lieblingsveranstaltung? Oder eine Veranstaltung, die Sie nicht verpassen möchten?
Ludger Beerbaum: Da fällt mir spontan ein: Der Weihnachtsgottesdienst mit meinen Kindern. ;-)



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