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 Das Veranstaltungsmagazin für Pferdeliebhaber

VIP's der Reiterszene ganz persönlich und privat


Auf dem Roten Sattel mit...


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01.04.2016

Paul Schockemöhle

Seit Jahrzehnten ist er: Der Reitsportmacher! Paul Schockemöhle ritt als einer der Besten, züchtet als einer der Erfolgreichsten, organisiert die schön-sten Turniere und sein Ideenreichtum kennt keine Grenzen. Den letzten großen Coup landete er mit dem Kauf von „Totilas“, dem berühmtesten und vielleicht teuersten Dressurhengst der Welt.
1974 gewann er die erste Goldmedaille mit Talisman auf den Deutschen Meisterschaften. Danach wurde er fünf Mal mit Deister Deutscher Meister. Auf den Europameisterschaften von 1981 bis 1985 holte das „Dream-Team“ 4 x Gold und 1 x Bronze. 1982 wurde er bei der Weltmeisterschaft einmal Mannschaftssieger (Silber) und bei den Olympischen Spielen 1976 und 1984 blinkte die Silbermedaille auf seiner Brust. Auf den VR Classics in Neumünster saß Paul Schockemöhle auf unserem Roten Sattel und gab uns ein paar Einblicke in sein Leben.

Was war Ihr wichtigstes Turnier?
Wichtigstes oder Bestes, das ist sehr unterschiedlich zu sehen. Beim besten Turnier habe ich selber gar nicht mitgeritten. In Seoul auf der Olympiade hat mein Stall teilgenommen. Ich half beim Training und erst ging alles irgendwie schief. Aber zum Schluss haben wir dann doch relativ überlegen gewonnen. Das war schon was.
Mein wichtigstes Tunier war die EM 1981, es war die erste Europameisterschaft, die ich in meinem Leben gewonnen habe.

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Pferd?
Ja. Ich komme aus einer Reitsportfamilie. Mein Bruder Alwin, der 8 Jahre älter ist als ich, hat schon sehr früh geritten. Bei uns galt das Ältestenrecht, da musste ich mir mein erstes Pferd selber verdienen. Ich habe schon sehr früh angefangen dafür zu arbeiten. Dann habe ich mir mein erstes Fohlen gekauft, es aufgezogen und selber angeritten. Er hieß Ferrara. Später habe ich ihn Gerd Wiltfang zur Verfügung gestellt, der mit ihm sogar Deutscher Meister geworden ist. Ich war damals 20 Jahre alt.

Was war der bleibendste Eindruck in Ihrer Reiter-/Züchterkarriere?
Bei der zweitletzten EM mit Deister war ich vor dem Finale doch recht weit abgeschlagen. Es war aber so schwer, dass ich gedacht habe, es kann sich alles noch ändern. Das tat es glücklicherweise auch. Wir haben doch noch gewonnen. Schwer beeindruckt hat mich mein Pferd. Deister zeigte eine große Kampfbereitschaft und eine unglaubliche Leistungsbereitschaft.

Was ist ihnen das Wichtigste bei einem Pferd? Worauf legen Sie am meisten Wert?
Ein Springpferd mit nur einem Wort zu umschreiben ist fast unmöglich. Trotzdem muss ich sagen, die Leis-tungsbereitschaft ist das Wichtigste.

Was fasziniert Sie am meisten bei der Reiterei?
Speziell im Springsport: Wir haben heute zwar den Favoriten siegen sehen, aber das ist im Springsport nicht immer so. Man macht im Parcour so schnell einen Fehler und dann ändert sich sofort alles. Nichts ist vorrauszusagen. Das Wichtigste ist mit seinem Partner Pferd zusammenzuarbeiten und zu wissen, wie sein Pferd reagiert, das macht einen guten Reiter aus.

Gibt es für Sie Alternativen zum Pferd?
Ja, ich habe ein Hobby: Skatspielen.

Können Sie sich vorstellen, was aus Ihnen ohne die Pferde geworden wäre?
Ja, ich hoffe ein leidlicher Kaufmann, was ich auch jetzt noch bin.

Jetzt wird es ganz privat...

Wie machen Sie am liebsten Urlaub?
Oh ja, am liebsten gar nicht. In den letzten 15 Jahren habe ich es nicht mehr hingekriegt. Aber ich bin ja auch schon seit 5 Jahren Rentner, da spielt der Urlaub nicht mehr eine so große Rolle.

Ihr Lieblingsessen?
Spiegeleier.

Ihr Lieblingslokal?
Gibt es keins.

Ihre Lieblingsveranstaltung?
Die herausragendste Veranstaltung im Reitsport ist Aachen, da bin ich immer gerne dabei.



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