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23.06.2015

Linda Naeve - Springreiterin und Ausbilderin auf der MET Tour

Ich bin zur Zeit mit meinen Pferden an einem wunderschönen Platz auf dieser Welt!

Wir sind in Spanien/Oliva auf der Mediterranean Equestrian Tour (MET). Oliva liegt auf halber Strecke zwischen Valencia und Alicante, direkt an der Costa

Die MET ist ein internationales Turnier, das sich ab Anfang des Jahres auf drei Monate streckt und in drei Etappen aufgeteilt ist. In diesem Jahr reite ich alle drei Touren mit.

Hier genießen wir, wie auch auf den anderen Touren (bekannt sind zum Beispiel noch die Sunshine Tour oder die Tour in Arezzo/Italien), beste Bedingungen für den Sport. Wie auf jedem internationalen Turnier ist man dazu verpflichtet, sein Pferd auf dem Turniergelände einzustallen. Die Pferde, die auf diesem Sportniveau laufen, haben im Grunde genommen ein 5-Sterne Leben. Sie werden perfekt gepflegt, körperlich optimal aufgebaut, physiopraktisch betreut, geniessen das beste Futter und natürlich spielt die richtige Reitweise eine große Rolle für das körperliche und seelische Wohlbefinden der Pferde. Dazu später mehr. Wir haben dieses Jahr mit unserem Team neun Pferde mitgenommen und bewohnen einen eigenen Stalltrakt, in dem sich die Boxen gegenüber liegen. Zwei Sattelkammern gehören selbstverständlich bei so vielen Pferden dazu. Da wir eine ganze Weile hier sind und zusammen gerne viel Zeit bei den Pferden verbringen, haben wir unsere eigene Stallgasse so eingerichtet, dass sie zum Verweilen einlädt. Dazu gehören bequeme Stühle, kleine Tische und auch ein Kühlschrank. Selbst die Lederpflege geht in der Sonne sitzend viel leichter von der Hand.

Aber wie kann man sich nun solch ein Areal wie hier auf der MET vorstellen?

Es wurden für tausend Pferde feste Außenboxen gebaut und Stallzelte aufgestellt. Auf den vier Trainingsplätzen und drei großen Turnierplätzen finden von Dienstag bis Sonntag Springprüfungen statt. Innerhalb der Woche sind es die Youngster Classes, also für Pferde im Alter zwischen 5 und 7 Jahren. Am Wochenende laufen Prüfungen von 1,15 m bis 1,45 m. Die Springen sind vielfältig gestaltet, Fehler/ Zeit, Zwei Phasen oder zwei Umläufe mit Stechen lassen es nie langweilig werden. Es gibt keine bessere Vorbereitung für die Turniersaison zu Hause! Pferd und Reiter sind durch die kontinuierlichen Starts, die abwechslungsreichen Hindernisse, Gras und Sandplätze, Zuschauer, Tribünen und Musik ideal vorbereitet! Das Interessante dabei ist, dass hier Amateure, die ihre ersten Erfahrungen im internationalen Sport sammeln, Profis und sogar einige absolute Spitzenreiter dieser Welt zusammenkommen. Dieses Wochenende ist mir übrigens Guillaume Canet begegnet. Er spielt den Pierre Durand in „Jappeloup“. Ein wie ich finde sehr authentischer und wunderbarer Film! Da wir hier alle über einen längeren Zeitraum zusammen trainieren und starten, entsteht manchmal ein interessanter Austausch bis hin zu gemeinsamen Trainingseinheiten. Wenn man seine Augen offen hat und einem ständigen Wunsch nach Verbesserung folgt, dann spürt man auch, wenn „es passt“, also wenn andere Reiter nach ähnlichen Ansichten und Zielen trainieren wie man selber. Ist das der Fall, hat man großes Glück gehabt und kann sich gegenseitig enorm verbessern!

Lesen Sie den ganzen Bericht.

 Bericht hier zum Download PDF


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