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22.04.2015

Shagya-Araber züchten – aber richtig

Shagya-Araber gehören mit ca. 2000 Zuchtpferden weltweit zu den vom Aussterben bedrohten Rassen. Gute Nachwuchspferde sind in Deutschland bei den Shagya-Arabern inzwischen nur noch schwer zu bekommen, kein Wunder bei nur 30 Fohlen im Jahr 2013 – und das nicht etwa in Schleswig-Holstein, sondern in ganz Deutschland.

Der eine oder andere hat vielleicht noch eine ältere und noch zuchttaugliche Stute mit der er/sie in den letzten 10-15 Jahren viel Spass und Erfolg beim Reiten hatte. Solche bewährten Stuten eignen sich hervorragend für die Zucht, auch wenn sie vielleicht nicht mehr ganz so leicht tragend werden wie eine junge Stute. Ein Fohlen aus solch einer Stute wäre auch eine gute Alternative, wenn man sonst auf einen guten und reinrassigen Nachwuchs-Shagya verzichten müsste. Nicht alles, was als Shagya-Araber angeboten wird, ist auch wirklich einer. Häufig verstecken sich Arabermixpferde (Partbreds) dahinter, die einen Shagya-Araber in der Abstammung haben. Auch kommt es immer wieder vor, dass bei Shagya-Arabern zu viele oder die falschen Vollblutaraber eingesetzt wurden. Solche Pferde bekommen dann keine vollwertigen Papiere und gehen selbst bei guter Qualität der ohnehin schon kleinen Zucht verloren. Gute Reitpferde sind diese Pferde natürlich meist trotzdem. Was ist also zu beachten, wenn ich mit meiner Shagya-Araberstute ein reinrassiges Fohlen in guter Qualität züchten will, sei es um es später selbst als Reit und Fahrpferd zu nutzen oder um es vielleicht zu verkaufen.

Shagya-Araber wurden von Anfang an als Leistungspferde gezüchtet und entsprechend auf Leistung und Gesundheit selektiert. Das soll auch in der Zukunft so weitergeführt werden.

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