VIP's der Reiterszene ganz persönlich und privat


Auf dem Roten Sattel mit...


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01.12.2015

Nisse Lüneburg

Der zweifache Sieger des Deutschen Springderbys in Hamburg (2012 und 2014) reitet für den Stall Magdalenenhof in Wedel. Der 27-Jährige ist Berufsreiter kommt aus einer Holsteiner Züchterfamilie und brennt für den Pferdesport. Auf dem CSI Holstein International in Neumünster trafen wir den sympatischen jungen Mann zum persönlichen Gespräch.

horseWOman: Was war Ihr wichtigstes Turnier?
Nisse Lüneburg: Das war das Hamburger Derby. Die Erfolge dort sind für mich unvergesslich, dementsprechend hat das Turnier für mich einen sehr hohen Stellenwert.

horseWOman: Erinnern Sie sich an Ihr erstes Pferd?
Nisse Lüneburg: Dadurch dass meine Eltern züchten, haben wir immer mehrere Pferde gehabt. Mein Bruder Rasmus und meine beiden Schwestern reiten auch. Unter uns Geschwistern haben wir immer mal die Pferde getauscht. Mit dem Reiten begonnen habe ich mit 12 Jahren. Mein erstes Pferd hieß „Landgräfin“, sie war eine Holsteiner Stute.

horseWOman: Was war der bleibendste Eindruck in Ihrer Reiterkarriere?
Nisse Lüneburg: Das waren natürlich die Derby-Erfolge, aber auch viele andere Erfolge haben einen hohen Stellenwert.

horseWOman: Was ist ihnen das Wichtigste bei einem Pferd, worauf legen Sie am meisten Wert?
Nisse Lüneburg: Das Pferd muss für mich Charakter haben. Das kann sich ganz unterschiedlich äussern. Die Pferde müssen ab einem gewissen Level viel können, aber sie müssen auch wollen. Das sind die Charaktereigenschaften, die ein Pferd im großen Sport haben muss.

horseWOman: Was fasziniert Sie am meisten bei der Reiterei?
Nisse Lüneburg: Das Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter. Es ist nicht wie beim Tennisspieler, der braucht nur seinen Schläger und sich selbst. Der Reiter hat sein Pferd, dass er überzeugen muss. Es gehört viel Arbeit dazu. Und man muss an sich und sein Pferd glauben. Das ist etwas besonderes beim Reitsport. Das Gespann Pferd und Reiter ist ein sehr sensibles Verhältnis. Es basiert auf Vertrauen, da muss man immer dran bleiben. Man kann sich auf nichts ausruhen.

horseWOman: Gibt es für Sie Alternativen zum Pferd?
Nisse Lüneburg: Ich spiele sehr gerne Fussball. Um einen anderen Sport auszuüben bleibt mir zu wenig Zeit. Aber einmal in der Woche spielen wir mit ein paar Freunden Fussball.

horseWOman: Können Sie sich vorstellen, was aus Ihnen ohne die Pferde geworden wäre?
Nisse Lüneburg: Das weiß ich noch nicht. Grundsätzlich habe ich da keine Idee. Unser Leben ist total auf den Pferdesport fixiert. Wenn ich alters- oder gesundheitsbedingt bei der Reiterei zurückstecken müsste, würde ich beruflich sicherlich in der Reitszene bleiben.

horseWOman: Jetzt wird es ganz privat...
horseWOman: Wie machen Sie am liebsten Urlaub?
Nisse Lüneburg: Einmal im Jahr geht‘s in den Skiurlaub. Es tut gut mal rauszukommen. Und einmal im Jahr fahren wir in die Sonne.

horseWOman: Ihr Lieblingsessen?
Nisse Lüneburg: Hab ich gar nicht.

horseWOman: Ihr Lieblingslokal?
Nisse Lüneburg: Es gibt einen Griechen bei uns um die Ecke. Er hat selber Pferde und ist sehr begeisterungsfähig. Da gehen wir gerne hin.

horseWOman: Ihre Lieblingsveranstaltung?
Nisse Lüneburg: Das sind Veranstaltungen, die was besonderes sind. So wie z. B. Aachen. Da bin ich zwar noch nicht selber geritten, aber dafür kann ich mich begeistern.



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