VIP's der Reiterszene ganz persönlich und privat


Auf dem Roten Sattel mit...


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01.10.2016

Karin Lührs

Wer kennt ihre Stimme nicht vom Trakehner Hengstmarkt, auf dem sie seit vielen Jahren die Ansagen macht? Sie ist im Vorstand des Vereins Xenophon e.V. zum Erhalt und Pflege des klassischen Reitens und sie betreut die Region Nord. Karin Lührs bildet Dressurpferde von der Remonte bis zur Schweren Klasse im großen Sport aus. Die Reiter bildet sie in Seminaren, Lehrgängen und beim klassichen Reitunterricht (Trainer A Lizenz) aus. Als aktive Turnierreiterin ist sie in der Dressur bis zum Grand Prix erfolgreich. Aufgrund ihrer zahlreichen Turniererfolge hat sie das Goldene Reitabzeichen erworben. Seit Dezember 2003 ist sie mit ihren praxisorientierten Übungsreihen als Fachbuchautorin (111 Lösungswege für das Reiten, FNverlag) einem breiten Interessentenkreis zugänglich.

Was war Ihr wichtigstes Turnier in diesem Jahr?
Das Trakehner Bundesturnier in diesem Jahr. Mein Sergant Pepper TSF war ja schon mehrfach dort, aber zum Ende des Jahres wird er verabschiedet, so dass es sein letztes Mal war. Wir hatten uns schon sehr lange auf diesen Termin gefreut.

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Pferd?
Ja. Sie hieß Roma. Großes R und kleine Oma. Mit 15 Jahren habe ich mit ihr so richtig mit dem Turniersport begonnen und wir waren sogar einmal M platziert, obwohl sie den einen Wechsel immer nachsprang.

Was war der bleibendste Eindruck in Ihrer Reiterkarriere?
Natürlich die Verleihung des Goldenen Reitabzeichens. Es wurde mir auf dem Trakehner Hengstmarkt verliehen. In Windeseile wurde alles organisiert, dass ich da noch reiten durfte und habe es mit zwei Trakehnern nur eine Woche zuvor geschafft.

Was ist Ihnen das Wichtigste bei einem Pferd? Worauf legen Sie am meisten Wert?
Auf den Charakter. Das Pferd muss einen wahrnehmen. Es muss die Bereitschaft haben ein guter Partner zu werden. Das Interieur muss stimmen, eben dem Menschen zugetan sein. Das ist mir sehr wichtig.

Was fasziniert Sie am meisten bei der Reiterei?
Die Individualität eines jeden Pferdes. Man muss sich auf jedes Pferd neu einstellen. Man kann es immer nur mit dem Pferd zusammen schaffen. Jedes Pferd birgt eine neue Herausforderung.

Hatten Sie reiterliche Vorbilder?
Als kleines Kind hatten wir immer Fotos von Reiner Klimke und Karin Schlüter bei uns an der Wand hängen. Sie hatte ja auch noch meinen Vornamen. Jetzt bin ich unheimlich angetan von Michi Jung und Ingrid Klimke, die zeigen die Reiterei in Reinkultur.

Gibt es für Sie Alternativen zum Pferd, z. B. ein Hobby?
Ich bin dem Sport sehr verbunden und habe viele Jahre Handball gespielt. Das vermisse ich ein bißchen. Ich habe sogar die Trainerlizenz und darf bis zur 2. Bundesliga die Frauen trainieren.

Können Sie sich vorstellen, was aus Ihnen ohne die Pferde geworden wäre?
Nein. Wenn man mit den Pferden aufgewachsen ist, dann geht das nicht. Ich bin zwar ausgebildete Gymnasiallehrerin für Sport und evangelische Religion, habe sogar das 2. Staatsexamen absolviert, aber nach dem Referendariat habe ich mich lieber mit der Pferdeausbildung selbständig gemacht.

Wie machen Sie am liebsten Urlaub?
Am liebsten zusammen mit meinem Lebensgefährten .... ab in die Sonne.

Ihr Lieblingsessen?
Selbstgemachte Pfannkuchen und alles was mit Gemüse zu tun hat.

Ihr Lieblingslokal?
Da gibt es mehrere. Aber unser Favorit ist in Lübeck das Piazza Pipistrello, eine deutsche Köchin kocht italienisch.

Ihre Lieblingsveranstaltung?
Natürlich der Trakehner Hengstmarkt. Und das seit Jahrzehnten. Meine Schwester und ich helfen schon seit Jahren dort mit und machen u. a. die Ansage. Aber das Landesturnier in Bad Segeberg liegt mir auch am Herzen, dort habe ich als 13jährige das erste Mal geritten.



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